04. - 06.11.2011: Projektwochenende der Jugend unter dem Motto: "Somewhere over the rainbow"

Jugend und neuapostolischer Jenseitsglaube?

„Den Jugendgruppen hätte ich gerne noch länger zugehört.“ Diese Aussage hat vor dem Hintergrund, dass soeben eine dreistündige Veranstaltung mit Kaffee- und Kuchenpause zu Ende gegangen war, besonderes Gewicht. Eine andere Reaktion auf den methodisch und inhaltlich abwechslungsreich gestalteten Nachmittag in der Kirche in Aurich war: „Da musste ich altersmäßig erst im Bereich 60 plus landen, um so ein schönes, hoffnungsfrohes Bild von der Ewigkeit zu erhalten. Meine Vorstellungen bisher waren eher düster.“

Tatsächlich! Das Thema »Tod und Jenseits« ist naturgemäß nicht gerade eines, mit dem sich (junge) Menschen beschäftigen. Gerade aber aus dem Kreis der Jugend der Bezirke Emden und Wilhelmshaven entstammt diese Idee. Hierzu haben sie sich in Projektgruppen zusammengetan, um mit Herz und Verstand Rollenspiele auszuarbeiten, Plakate zu entwerfen, Überraschungseffekte zu erdenken und ein passgenaues musikalisches Begleitprogramm zu entwickeln und einzuüben.

Das gemeinsame Wochenende vom 04. bis 06. November bildete den Abschluss des Großprojektes und dessen Krönung. Waren sich auch anfangs junge Leute aus zwei Bezirken begegnet, die einander teilweise nicht kannten, so war doch im Verlaufe dieser Tage davon nichts mehr erkennbar. Die Jugend hat eindrucksvoll und nachahmenswert ein Einssein vorgelebt. Folgerichtig wurde der Wunsch nach weiteren gemeinsamen Veranstaltungen an den für den Bereich Ostfriesland zuständigen Bezirksjugendleiter Udo Eilts, der die Planung und Organisation samt Unterbringung und Verpflegung übernommen hatte, herangetragen. Einen besonderen Beifall erhielten die Teilnehmer von ihrem den Gottesdienst zum Gedenken an die Entschlafenen durchführenden Bischof Thorsten Beutz: „Ich bin stolz auf unsere Jugend“, bekannte er. Nach der intensiven sachlichen und emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema wurde dieser mit großen Hoffnungen erwartete Gottesdienst zum wahren Gipfelpunkt des Projekts.

Wurde die Zeit auch vorrangig für den gemeinsamen Glauben genutzt, sorgten aber auch viele Gespräche, sportliche Aktivitäten, das Nachspielen des TV-Hits „Die perfekte Minute“ und die gemeinsamen Übernachtungen in einer Sporthalle für reichlich Abwechslung.

»Das war echt klasse – mehr davon!!«